Energieprojekte finanzieren

Energieprojekte sind Investitionen in Ihre betriebliche Infrastruktur. Die entscheidende Frage ist, wie Sie Kapital einsetzen, Risiken steuern und Rendite sichern. Wir unterstützen Sie dabei, das passende Finanzierungsmodell für Ihre Anforderungen zu wählen.

Kosten­struktur

Investition (CAPEX)

Die Investitionskosten für gewerbliche Photovoltaikanlagen liegen je nach Größe und Komplexität typischerweise zwischen 400 und 1.200 Euro pro KWp. Mit zunehmender Anlagengröße sinken die spezifischen Kosten durch Skaleneffekte.

Betriebskosten (OPEX)

Die laufenden Betriebskosten sind überschaubar und liegen in der Regel bei 1 bis 2 % der Investitionssumme pro Jahr. Sie umfassen Wartung, Betrieb, Versicherung und Rücklagen.

 

Amortisation & langfristiger Nutzen

Photovoltaikanlagen amortisieren sich im gewerblichen Umfeld üblicherweise innerhalb von 3 bis 10 Jahren. Danach erzeugen sie über viele Jahre hinweg kostengünstigen Strom.

Finanzierungs­modelle

Eigeninvestition

Sie investieren selbst in die Anlage und profitieren vollständig von den Erträgen.

Geeignet, wenn

Liquidität verfügbar.

Fokus auf maximale Rendite.

Ergebnis

Volle Kontrolle, maximale Wirtschaftlichkeit und langfristige Kostenvorteile.

Dachverpachtung

Sie stellen Ihre Dachfläche zur Verfügung, ein Investor errichtet und betreibt die Anlage.

Geeignet, wenn

Kein eigener Energiebedarf vor Ort.

Fokus auf zusätzliche Einnahmen.

Ergebnis

Regelmäßige Pachteinnahmen ohne eigene Investition.

Power Purchase Agreement

Sie beziehen langfristig Strom zu festgelegten Konditionen direkt vom Anlagenbetreiber.

Geeignet, wenn

Eigener Energiebedarf vor Ort sehr hoch.

Fokus auf Preisstabilität.

Ergebnis

Langfristig kalkulierbare Strompreise, unabhängig vom Markt.

Welche Finanzierung passt zu Ihnen?

Wir analysieren Faktoren wie Kapitalverfügbarkeit, Risikobereitschaft, Energiebedarf & Lastprofil sowie strategische Zielsetzung. 

Gemeinsam entwickeln wir ein Modell, das wirtschaftlich und strategisch zu Ihrem Unternehmen pass.

Förder­möglichkeiten

Der Ausbau von Photovoltaikanlagen im gewerblichen Umfeld wird durch staatliche Programme gezielt unterstützt. Unternehmen profitieren sowohl von zinsgünstigen Finanzierungen als auch von steuerlichen Vorteilen. 

Förderkredite

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet passende Programme für unterschiedliche Nutzungskonzepte:

Steuerliche Vorteile

Steuerlich attraktiv ist der Investitionsabzugsbetrag (IAB):

KfW 270: Erneuerbare Energien (Standard)

Für Anlagen mit Fokus auf Netzeinspeisung.

Bis zu 50% der Investitionskosten steuerlich geltend machen

Bereits vor der Anschaffung können Investitionskosten geltend gemacht werden. Dies führt zu sofortiger Liquiditätsentlastung und finanzieller Planungssicherheit für Ihr Projekt. 

KfW 293: Klimaschutzoffensive für Unternehmen

Für Projekte mit mindestens 50% Eigenverbrauch am Standort.

Förderkredite

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet passende Programme für unterschiedliche Nutzungskonzepte:

KfW 270: Erneuerbare Energien (Standard)

Für Anlagen mit Fokus auf Netzeinspeisung.

KfW 293: Klimaschutzoffensive für Unternehmen

Für Projekte mit mindestens 50% Eigenverbrauch am Standort.

Steuerliche Vorteile

Steuerlich attraktiv ist der Investitionsabzugsbetrag (IAB):

Bis zu 50% der Investitionskosten steuerlich geltend machen

Bereits vor der Anschaffung können Investitionskosten geltend gemacht werden. Dies führt zu sofortiger Liquiditätsentlastung und finanzieller Planungssicherheit für Ihr Projekt. 

FAQs

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Bereich Finanzierung & Förderung.

Was ist ein Power Purchase Agreement (PPA) und für wen lohnt es sich

Bei einem PPA errichtet ein Investor (oder Tauber-Solar) die PV-Anlage auf dem Unternehmensgelände auf eigene Kosten. Das Unternehmen bezieht den erzeugten Strom über einen langfristigen Vertrag (typisch 10–20 Jahre) zu einem vertraglich fixierten Preis, der in der Regel unter dem Strombezugspreis des Abnehmers liegt (inkl. Netzentgelten, Steuern und Abgaben). Ein PPA eignet sich besonders für Unternehmen mit hohem Eigenverbrauch, die Preisstabilität suchen, aber kein Eigenkapital binden möchten. Der wesentliche Nachteil: Die Anlage gehört zunächst dem Investor und Renditevorteile bleiben bei diesem.

EPC (Engineering, Procurement, Construction) bedeutet, dass Tauber-Solar als Generalunternehmer die vollständige Verantwortung für Planung, Beschaffung und Bau übernimmt – inklusive aller Risiken und einem fixen Pauschalpreis. EPCM (Engineering, Procurement, Construction Management) hingegen bedeutet, dass Tauber-Solar die steuernde und koordinierende Rolle übernimmt, die einzelnen Leistungen aber durch Dritte erbracht werden – mit mehr Flexibilität, aber auch mehr Eigenverantwortung für den Auftraggeber. EPC empfiehlt sich bei klarem Leistungsumfang und Wunsch nach maximalem Risikotransfer, EPCM bei komplexen Projekten mit spezifischen Anforderungen.

Der KfW-Kredit 293 (KfW-Programm “Erneuerbare Energien – Standard”) fördert Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Förderfähig sind insbesondere PV-Anlagen mit überwiegendem Eigenverbrauch bzw. ohne Inanspruchnahme der EEG-Einspeisevergütung; eine pauschale Mindest-Eigenverbrauchsquote ist im Programm nicht festgelegt. Antragsberechtigt sind in- und ausländische private gewerbliche Unternehmen jeder Größe sowie Freiberufler. Der Kredit wird nicht direkt bei der KfW, sondern über eine Hausbank beantragt. Konditionen, Laufzeiten und Tilgungsmodalitäten variieren. Eine Beratung durch Tauber-Solar und die Hausbank ist empfehlenswert.

Ja, das ist sogar besonders attraktiv. Über den IAB (§ 7g EStG) können bis zu 50 % der geplanten Anschaffungskosten bereits im Jahr vor der Investition steuerlich geltend gemacht werden. Voraussetzung ist, dass der Gewinn des Betriebs im Vorjahr 200.000 € nicht übersteigt (Größenmerkmal nach § 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG). Im Jahr der Inbetriebnahme können zusätzlich Sonderabschreibungen nach § 7g Abs. 5 EStG genutzt werden – seit dem Wachstumschancengesetz bis zu 40 % der Anschaffungskosten (für Anschaffungen ab 2024; davor 20 %). In Kombination mit der regulären linearen oder degressiven Abschreibung entsteht eine erhebliche steuerliche Entlastung in den ersten Jahren. Konkrete steuerliche Gestaltungen sollten mit einem Steuerberater abgestimmt werden.

Gewerbliche PV-Anlagen amortisieren sich im deutschen Markt typischerweise innerhalb von 5–10 Jahren – abhängig von Anlagengröße, Eigenverbrauchsquote, Finanzierungsstruktur und lokalem Strompreis. Die interne Rendite (IRR) liegt bei Eigeninvestitionen häufig zwischen 8 und 15%. Da PV-Module heute Lebensdauern von 25–30 Jahren erreichen, folgt nach der Amortisation ein langer Zeitraum nahezu kostenfreier Stromerzeugung.

FAQS

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu unseren Dienstleistungen im Bereich Photovoltaik.

Was sind Photovoltaikanlagen?

Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. Sie bestehen aus Solarmodulen, Wechselrichtern und weiteren Komponenten. Diese Technologie ermöglicht eine nachhaltige und kosteneffiziente Energieerzeugung.

Die Installation erfolgt in mehreren Schritten, beginnend mit einer Standortanalyse. Anschließend planen wir die Anordnung der Module und kümmern uns um alle notwendigen Genehmigungen. Schließlich erfolgt die Montage und Inbetriebnahme der Anlage.

Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, die auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt sind. Unser Team aus Experten sorgt für eine reibungslose Umsetzung. Zudem garantieren wir eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit unserer Systeme.

Die Dauer der Umsetzung hängt von der Größe und Komplexität des Projekts ab. In der Regel können kleinere Anlagen innerhalb weniger Wochen installiert werden. Für größere Projekte kann der Zeitraum entsprechend länger sein.

Ja, es gibt verschiedene Förderprogramme für Photovoltaikanlagen, die von Bund und Ländern angeboten werden. Diese können die Investitionskosten erheblich senken. Wir beraten Sie gerne zu den verfügbaren Optionen.

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Hinweis zur telefonischen Erreichbarkeit
Aufgrund einer internen Umstellung kann es im Zeitraum vom 19.01. bis 26.01.2026 zu Einschränkungen unserer Telefonanlage kommen.
In dieser Zeit erreichen Sie uns am besten per E-Mail unter info@tauber-solar.de.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.